ohne Vorkenntnisse4-1 Christian Hinrichsen / Wut verstehen & wandeln: Raum schaffen, klar sprechen, verbunden bleibenLebendig und verbunden – die GFK macht’s möglich! Wut kann uns wach machen, Grenzen zeigen und für Gerechtigkeit brennen. Und ja: sie kann auch Beziehungen schreddern wie ein Mixer auf Stufe „Drama“. Viele von uns kennen diesen Autopiloten: Reiz – zack – Re-Aktion. Kaum Luft, kaum Wahl. Gleichzeitig steckt oft eine stimmige Botschaft darin: „Hier ist etwas wichtig!“
In diesem Workshop erforschst Du, wie Wut und Ärger entstehen – und wie Du den Raum zwischen Reiz und Re-Aktion vergrößern kannst, damit wieder Entscheidungsfreiheit auftaucht. Du lernst alltagstaugliche GFK-Schritte kennen und erlebst körpernah, wie Wut sich zeigt, reguliert und in Klarheit verwandelt. Ich bin 2010 nicht zuletzt wegen meiner Wut zur GFK gekommen – und heute nutze ich Wut als Schaffenskraft: für Verbindung, Haltung und lebendiges Handeln.
Ihr Trainer:Christian HinrichsenIch bin Christian Hinrichsen – Trainer, Coach, Mediator und Gründer der Akademie Achtsame Kommunikation. Seit 2012 begleite ich Menschen, Teams und Organisationen mit Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg – ich nenne sie lieber „Achtsame Kommunikation“, weil es für mich um eine Frage geht: Wie mag ich, daß wir Menschen einander begegnen?
Ich lebe mit meiner Frau Heidi am Bodensee und bin Vater von sechs Kindern. Zur GFK bin ich Ende 2010 gekommen – damals mit dem Wunsch, als Vater meine zweite Ehe zu retten. Was ich gefunden habe, war viel größer: ein Entwicklungsweg, der mir geholfen hat, mich aus alten Reiz-Reaktionsmustern heraus zu bewegen. Ich war früher ein jähzorniger, hochexplosiver Zeitgenosse – heute komme ich oft in Minuten wieder in Verbindung und kann die andere Seite sehen.
Meine Spezialisierung ist die Begleitung tiefer Prozesse: alte Verletzungen, Schuld/Scham, Misstrauen, Rechthaberei – und besonders Wut. Ich arbeite traumasensibel und körpernah und integriere u. a. Somatic Experiencing (nach Peter Levine), The Work, Achtsamkeit, Gestaltansätze und systemische Aufstellungen. Für mich ist GFK zuerst ein kraftvolles Selbstreflexionstool – und, wenn ich in meiner Mitte bin, ein Kommunikationsweg, der Konflikte in echte Verbindung verwandeln kann.
Mein Motto dazu:
„GFK braucht niemand. Und sie hat die Qualität meines Lebens massiv verbessert.“